Historie - Das neue IT-Weiterbildungssystem Mai 1999
Die IG Metall, die Deutsche Postgewerkschaft (DPG), der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) e.V. und die Deutsche Telekom AG vereinbaren "Markierungspunkte für die Neuordnung der beruflichen Weiterbildung in der IT-Branche".
Ende 1999
Die "Markierungspunkte" wurden in das von der Bundesregierung initiierte Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit eingebracht.
Anfang 2000
In der Umsetzung der Bündnisbeschlüsse wurde das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragt, gemeinsam mit Experten aus der betrieblichen Praxis und der IT-Qualifizierung den Ordnungsrahmen für das IT-Weiterbildungssystem zu entwickeln.
Zeitgleich zum Ordnungsvorhaben zur Strukturierung von Weiterbildungsprofilen in der IT-Branche wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt "Arbeitsprozessorientierte Weiterbildung in der IT-Branche (APO)" gestartet und im Rahmen des Forschungsprogramms "Neue Medien in der Bildung" gefördert. In APO-Länderprojekten wird die Entwicklungsarbeit des APO-Projekts fortgeführt. Dieses Projekt des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik (ISST) entwickelt unter Mitwirkung des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE), der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung (GAB) sowie Experten aus der betrieblichen Praxis, methodisch-didaktische und technische Umsetzungsempfehlungen und -hilfen für das IT-Weiterbildungssystem.
September 2000
Die Deutsche Telekom beteiligt sich als Entwicklungspartner des Fraunhofer-ISST an der Ausarbeitung des Referenzprofils für den Network Administrator.
April 2001
Fertigstellung der grundlegenden Konzeption der "Arbeitsprozessorientierten Weiterbildung" (APO) und Anpassung an die Anforderungen des neuen IT-Weiterbildungssystems.
Mai 2001 - März 2002
Bei der Deutschen Telekom werden an fünf Standorten 13 Mitarbeiter zum Network Administrator nach APO-Methodik weitergebildet.
Januar 2002
In einer im Januar 2002 unterzeichneten Vereinbarung haben die Sozialpartner und der DIHT als Vertreter der für die Professional-Prüfungen zuständigen Kammern die gemeinsam definierten Profile der IT-Spezialisten festgeschrieben. Die branchenweite Anerkennung der Spezialistenabschlüsse wird im privatrechtlichen Bereich über ein Personalzertifizierungsverfahren gemäß den geltenden EN - und ISO-Normen geregelt. Hierfür müssen innerhalb der Trägergemeinschaft für Akkreditierung GmbH (TGA) geeignete Strukturen aufgebaut werden.
Febuar 2002
Das IT-Sektorkomitee als Gremium der TGA wird konstituiert. Es wird die Standards und die Spielregeln, nach denen Spezialisten ihr allgemein anerkanntes Zertifikat erwerben können sowie die Kriterien für die Akkreditierung von Personalzertifizierungsstellen erarbeiten.
Oktober 2002
Das "normative Dokument" zur Zertifizierung der IT-Spezialisten ist durch den TGA-Hauptausschuß am 08. Oktober 2002 bestätigt worden.
November 2002
Für alle 29 Spezialisten hat das APO-Team in Zusammenarbeit mit den Partnern die Referenzprozesse fertig gestellt. Unter Referenzprozesse können Sie sich diese anschauen.
Dezember 2002
Die IHKn sorgen mit gleichnamigen Spezialistenprofilen (IHK) für Verwirrung. [ Verwirrung über Spezialistenzertifikate]
IT-Sozialpartner und Wissenschaft gründen ersten Zertifizierungsverein Cert-IT (urspr. QUIT). [ Pressemitteilung ]
Januar 2003
Am 9. Januar 2003 wurden die Referenzprofile für Database Developer, IT Service Advisor und Network Administrator offiziell zur Verfügung gestellt. Weitere sind im Grunde genommen fertig und durchlaufen die verschiedenen Stadien und Reviews. Es ist geplant, dass bis zum Sommer 2003 alle Profile verfügbar sind.
März 2003
Das Fraunhofer ISST veröffentlicht vier weitere Referenzprofile (E Marketing Developer, Industrial IT Systems Technician, IT Trainer und IT Project Coordinator). Diese finden Sie auch bei uns zum Download. [ Referenzprofile ]
Der DIHK hat zur Klarstellung der vorgenannten Kontroverse die IHKn auf die TGA-Zertifizierung und die Arbeitsprozessorientierung hingewiesen. [ klarstellung_woortmann.pdf ]
Eine weitere Zertifizierungsstelle präsentiert sich im Netz, DLGI mbH - Dienstleistungsgesellschaft für Informatik
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