Reflexion und DokumentationWarum?
- Nachdenken über die eigenen Arbeits- und Lernprozesse als entscheidendes Moment der APO-Weiterbildung
- Lernen, über den eigenen Arbeitsprozess zu sprechen und zu schreiben
- Fokus: persönliche Lernstil der Teilnehmer
- Erworbene Kompetenzen bewusst machen
- Grundlage für die Zertifizierung
- Qualifizierungsvereinbarung, Dokumentation und Reflexionsgespräche sind verbindlicher Teil der Weiterbildung
Reflexionsgespräche:
- Gespräche zwischen Coach und Teilnehmer zur Nachbereitung eines Abschnitts der Arbeit im Transferprojekt
- Termine werden anhand der Meilensteine des Transferprojektes und der damit verbundenen Qualifizierungsziele abgesprochen
- mindestens 6x, mindestens 1x im Quartal
- Coach dokumentiert diese anhand der Zielvereinbarung
- Anpassung der Zielvereinbarung
Inhalt der Reflexionsgespräche
- Prozessbeschreibung
- Schlüsselsituationen
- Ergebnisauswertung
- Lernertrag
- Planung
Inhalt der Dokumentation
- Prozessbeschreibung
- Die Dokumentation ist keine technische Dokumentation (Die technische Dokumentation ist Teil des Referenzprojektes und damit auch Teil des Transferprojektes)
- Die Dokumentation zielt auf den Weg, nicht auf das Ergebnis
- Der Arbeits- und Lernprozess muss nachvollziehbar werden
- Der gesamte Qualifizierungsprozess, nicht nur die "eigentliche" Arbeit ist Gegenstand der Dokumentation
- Die Dokumentation wird prozessbegleitend erstellt
- Keine technischen Details notwendig
- Prozesskompass
kurze (stichpunktartige) Beschreibung der konkreten Handlungen auf Teilprozessebene - Schlüsselsituationen
ausführliche Beschreibung von Problemlösungsprozessen während eines Abschnittes im Transferprojekt (Was war das Problem" Wie war die Lösung" Was habe ich gelernt?) - Zusammenfassung
Überblick über den gesamten Prozess, Verweis zu den Schlüsselsituationen (10 Seiten)
Prozesskompass:
Planen der Abwicklung "Der Kunde hat das Angebot mit der Option akzeptiert und uns mit der Realisierung beauftragt.
Das Bauvorhaben mit einer Beschaffungsliste und der Budgetplanung wurde angelegt.
Es wurde ermittelt, wann die Leitung geschaltet sein kann und wie lange die Lieferung der Komponenten dauert. Mit diesen Eckpunkten wurde der Zeitplan erstellt."
Schlüsselsituationen:
Problem: "Es stellte sich nun heraus, dass die von mir geplante Hardware in dieser Konstellation nicht mehr lieferbar war."
Lösung: "Über veröffentlichte Testberichte im Internet bin ich auf den Hersteller Enterasys und dessen Produkte gestoßen."
Lernertrag: "Ich hätte viel Zeit sparen können, wenn ich von vornherein offener für andere Hersteller gewesen wäre und breiter recherchiert hätte."
Vorteile:
- Vollständigkeit, Struktur, Verständlichkeit
- Dokumentationsfähigkeit
- Außerfachliche Kompetenzen
- Reflexionsfähigkeit
- Nachhaltigkeit durch Verschriftlichung
Probleme:
- Anspruch an das Schreiben
- Realen Prozess auf vorgegebenes "Raster" abbilden
- Vollständigkeit
- Identifizieren von Schlüsselsituationen
- Fachlichkeit versus Außerfachlichkeit
- Dokumentation nicht als Selbstzweck sondern als Nachweis der tatsächlichen Tätigkeit
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ACHTUNG!LeitstellenVHS-Heidekreis
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